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Kim Minhee gewinnt Bären
Geschrieben von Sascha Klie   
Sunday, 19 February 2017

Bei der gestrigen Preisverleihung auf den 67. Internationalen Filmfestspielen in Berlin gewann Kim Minhee einen Silbernen Bären als Beste Schauspielerin.

Unter den 17 Filmen im Wettbewerb war auch Hong Sang-soo's neuestes Werk "On The Beach At Night Alone" in dem Kim die Hauptrolle spielt. In ihrer kurzen Rede bedankte sie sich bei der Jury, die unter dem Vorsitz von Regisseur Paul Verhoeven tagte, und bei Hong, der seit einiger Zeit auch ihr Lebensgefährte ist. Der Angesprochene, der sich auch im Publikum befand, hatte für sie seine Familie verlassen und war in Korea damit in die Schlagzeilen geraten.

Desweiteren waren im Bereich Forum Jang Woo-jin's Film "Autumn, Autumn", im Panorama der digital restaurierte Film "The Last Witness" (1980) von Lee Doo-yong und in der Sektion Generation Kplus "Becoming Who I Was" von Moon Chang-yong und Jeon Jin eingeladen gewesen. 

 
Cannes 2015
Geschrieben von Sascha Klie   
Sunday, 17 May 2015

Auch in diesem Jahr füllt sich die Croisette in Cannes mit den Filmschaffenden aus aller Welt zu den traditionellen Internationalen Filmfestspielen, die dort ihre 68. Auflage erfahren. Im Wettbewerb findet sich leider weder ein deutscher noch ein Film aus Südkorea. Die vier zu erwähnenden Werke aus Korea sind aber in der immer wichtiger werdenden Kategorie "Un certain regard" zu entdecken. So hat am 20.5. SHIN Su-wons Beitrag "Madonna" Premiere, wo es um die Organspende einer komatösen Schwangeren geht. "The Shameless" von OH Seung-uk ist ein Thriller, in dem der Ermittler immer näher in die Tat mit reingezogen wird.

Als Midnight Schreening ist der spannende Krimi "Office" von HONG Won-chan angekündigt. Und schließlich wird HAN Jun-hees Film "Coin Locker Girl" zu sehen sein, die Geschichte eines Mädchens, das in einem Bahnhofsschließfach entdeckt wurde.

Das Festival findet vom 13.-24. Mai statt und endet mit der Preisverleihung der begehrten "Palmen von Cannes". 

Wir wünschen allen Filmen viel Erfolg. 

Letztes Update ( Sunday, 17 May 2015 )
 
"Verjährung" auf DVD und Blu-ray
Geschrieben von Sascha Klie   
Thursday, 14 May 2015

Verjährung

 

OT: 몽타주 Mong-ta-joo 


Land: Südkorea 2013

 

Regie: JEONG Geun-seop

 

Drehbuch: JEONG Geun-seop

 

Darsteller: EOM Jeong-hwa, KIM Sang-kyung, SONG Young-chan, JO Hie-bong

 

Kamera: LEE Jong-youl

 

Musik: AN Hyun-jin, KOO Ja wan

 

Länge: 116 Min.

 

Ton: DTS-HD Master Audio 5.1 

 

Sprachen: Koreanisch, Deutsch

 

Untertitel: Deutsch (Sehr genaue UT, die nur marginal vom gesprochenen Wort der Synchronisation abweichen)

 

Bildformat: 16:9 anamorph (1,85 : 1)

 

Extras: Making of… (15 Min. Interviews mit den Darstellern und alternative Dreheinstellungen)

 

Vertrieb:  edel: motion Film

 

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Dreh- und Angelpunkt der Story ist das abweichende Rechtssystem in Südkorea, wo auch Kapitalverbrechen wie Mord (bislang) nach 15 Jahren verjährt sind, ganz anders also als z.B. in Deutschland, wo Mord nie verjährt.

In diesem Fall liegt eine unaufgeklärte Kindesentführung mit Todesfolge gerade 15 Jahre zurück. Der ermittelnde Kommisar Oh muss der noch immer aufgebrachten Mutter, Frau Yoon mitteilen, dass der Fall offenbar ungesühnt bleiben wird. Sie ist außer sich und klagt den Polizisten an, der ihr damals die Aufklärung versprochen hatte. Es gab sogar noch neue Hinweise auf den Täter, der offenbar kurz vor dem Stichtag am Tatort Blumen niedergelegt hat und von einer Verkehrskamera dabei gefilmt worden war. Auch Reifenspuren wird nachgegangen, doch Stunden vor der Verjährungsgrenze flutscht er der Polizei durch die Finger. Enttäuscht und resigniert verbrennt Oh die Ermittlungsakten. Ein plötzlicher Regenguss verhindert, dass auch das Phantombild (=kor. Originaltitel „Mong-ta-joo“) vernichtet wird.

Nun scheint der Täter erneut zuzuschlagen, wird doch ein Kind entführt, wo der Lösegeldübergabeort derselbe wie vor 15 Jahren war. Schon damals war ein Seesack mit dem Geld an einem Bahnsteig abgelegt, wo ein ganzer Zug mit Soldaten auf Heimaturlaub ankommen und auf dem Bahnsteig entsprechend wuseliges Chaos entsteht, indem sich der Täter unerkannt in der Masse der Uniformträger verstecken kann.

Die kleine Beom wurde auf dem Spielplatz entführt, wo ihr Großvater auf sie acht geben sollte. Ein Anruf lenkte ihn ab, nun quälen ihn Gewissensbisse. Die Ermittlungen bringen nun merkwürdige Indizien zu Tage. Anrufmitschnitte und DNA-Partikel weisen auf den Großvater selbst als Entführer hin. Er wird auf Grund der Indizien verhaftet, bestreitet aber vehement die Tat.

 

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Letztes Update ( Thursday, 14 May 2015 )
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