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City Hunter (2011) PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Sascha Klie   
Thursday, 11 August 2011

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Shitihunteo
SBS (20 Folgen von Mai bis Juli 2011)
Regie: JIN Hyuk
Drehbuch: HWANG Eun-kyung, CHOI Soo-jin nach dem japanischen Manga von Tsukasa Hojo
Mit: LEE Min-ho, PARK Min-young, LEE Joon-hyuk, KIM Sang-joong, KIM Sang-ho, JUNG Joon, LEE Seung-hyung, BAEK Seung-hyun, YANG Jin-sung, LEE Kwang-soo, CHUN Ho-jin, CHOI Jung-woo, CHOI Il-hwa, CHOI Sang-hoon, LEE Hyo-jung, HWANG Sun-hee, GOO Ha-ra, KIM Mi-sook, KIM Byung-choon, SHIN Young-jin, MAENG Bong-hak, PARK Sang-min, MIN Young-won, YOON Ye-hee

 

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Als es bei einem Staatsbesuch in Myanmar 1983 zu einem Attentat durch Nordkorea auf den südkoreanischen Präsidenten und seiner Entourage kommt, führt eine Elitetruppe einen geheimen Gegenschlag durch. Doch bevor die Aktion ausgeführt wird, wendet sich das Blatt und die Elitesoldaten werden im Meer von den eigenen Leuten erschossen, um die Spuren zu verwischen. Nur Lee Jin-pyo überlebte von der Gruppe der 22 Mann. Er nahm den Sohn seines Kameraden seiner Mutter weg und ging nach Thailand, wo er als Drogenbaron im Goldenen Dreieck zu Vermögen kam. Er erzog das Kind streng mit militärischem Drill zu einer menschlichen Kampfmaschine, die sich im Nahkampf, wie an den unterschiedlichsten Waffen auskennt. Weil die südkoreanische Regierung den Vorfall totschweigt, ist Lee Jin-pyos einziges Anliegen, die Verantwortlichen der Geheimaktion zur Rechenschaft zu ziehen und die Namen der Ermordeten reinzuwaschen. Poo Chai, der sich Lee Yoon-sung nennt, kommt als promovierter IT-Spezialist ins Präsidialamt des südkoreanischen Präsidenten, dem sog. ‚Blue House‘. Von dort aus, soll er gegen die mittlerweile in höchste Stellen gekommen Gegner ausfindig machen und -nach dem Willen seines ‚Vaters‘- töten. Doch Yoon-sung hat andere Pläne. Er findet Beweise für ihre illegalen Machenschaften und liefert die Schuldigen samt Beweisen dem Staatsanwalt aus. Weil er dabei stets maskiert auftritt, nennt ihn die Bevölkerung rasch „City Hunter“. Er verliebt sich in Kim Na-na, die als Bodyguard beim Präsidenten arbeitet. Zwar kann er sich nicht zu erkennen geben, noch seine Liebe gestehen, um sie nicht in Gefahr zu bringen. Weil sein ‚Vater‘ Jin-pyo mit dem Vorgehen von Yoon-sung nicht einverstanden ist, kommt auch er nach Seoul und wird zum schärfsten Konkurrenten seines Zöglings, will er die Schuldigen tot sehen.
Yoon-sung findet seine leibliche Mutter wieder, die eine Knochenmarkstransplantation benötigt, die Yoon-sung gerne auf sich nimmt. Immer wieder steht er kurz vor der Enttarnung durch den fahndenden Staatsanwalt Kim Young-joo. Als vier der fünf Schuldigen ausgeschaltet sind, kommt es zu einer Wende, denn der letzte Verantwortliche ist der jetzige Präsident, den Yoon-sung mittlerweile als seinen leiblichen Vater ausmachen konnte.

 

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Kommentar: Spannende Politthrillerserie voller aktueller Anspielungen auf das politische Establishment Koreas. Aufwendige, aktionreiche Produktion mit sehr gutem Cast und vielen unvorhersehbaren Wendungen. Mädchenschwarm Lee Min-ho mausert sich vom Laufstegmodel mit Glamourfaktor (wie in „Boys before Flowers“, 2009) zum ausgemachten Actionhelden mit ansehnlichem Martial-Arts-Potential.
Frei nach den Motiven eines japanischen Mangas wird hier eine fiktive Geheimaktion als Aufhänger eines Rachefeldzugs genommen (mit Zügen wie in „Silmido“).
Ausgezeichnete Kameraoptik plus eingehendem Soundtrack runden den starken Gesamteindruck ab. Mit Spitzenrating von bis zu 20 % gehört City Hunter zu den erfolgreicheren Serien 2011.
Regisseur Jin Hyuk, der schon für die Erfolge wie „On Air“ oder „The Painter of the Wind“ steht, ist hier eine optimale Umsetzung in modernes Actionfernsehn gelungen, die einer Kino in Nichts nachsteht.