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Kinostart für „The Interview“ PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Sascha Klie   
Sunday, 15 February 2015

Fast unbemerkt lief in den deutschen Kinos die US-Satire „The Interview“ an. Anders als beim verschobenen Filmstart in Amerika, wo die Wogen auf Grund von Hackerangriffen auf die Produktionsfirma Sony bis ins Weiße Haus schlugen. Hintergrund ist der Inhalt, wo zwei amerikanische Journalisten den nordkoreanischen Führer Kim Jong-un interviewen wollen. Als der Geheimdienst CIA Wind davon bekommt, wollen sie die Gelegenheit nutzen, und den ungeliebten Herrscher vergiften lassen. In der turbulenten Burleske, die aber kein Clichee ausläßt, läuft es zunächst ganz anders. Aber das Ende soll hier nicht veraten werden.

 

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Sicherlich wurden immer wieder Alleinherrscher in Filmen brüskiert oder bloss gestellt, wie z.B. Fidel Castro, Sadam Hussein oder Idi Amin. Freilich wurden nicht immer die konkreten Namen genannt, aber durch Aussehen und Gesten waren die Bezüge eindeutig. Hier wird nun der Anschlag auf einen Herrscher der Kim-Dynastie in Nordkorea thematisiert und brachte so den Unmut der dortigen Administration gegen sich auf. Satire müsse so etwas dürfen ist neben der Freiheit der Meinung weitegehnder Konsenz in der westlichen Welt und so bekam dieser Film der Regisseure Evan Goldberg und Seth Rogen eine ungeahnte Publicity, die dem Film eigentlich gar nicht gebührt. Was bleibt ist die überzeichnete Darstellung Nordkoreas, welches zur bloßen Fassade herabgesetzt wird. Immerhin wird aber ordentliches Koreanisch gesprochen.

Letztes Update ( Sunday, 15 February 2015 )