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Hwang Jin-yi (2006) PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Sascha Klie   
Tuesday, 01 January 2008

황진이 (黃眞伊)

Hwang Jini 

aka: Dust Storm

KBS2, 24 Folgen von Oktober bis Dezember 2006

Regie: KIM Chul-kyu

Mit: HA Ji-won, KIM Jae-won, KIM Young-ae, WANG Bit-na, YOO Tae-joon, JANG Geun-suk, LEE In-hye, LEE Shi-hwan, KIM Bo-yun, JUN Mi-sun, KIM Young-ae, SHIM Eun-kyung

 

 

http://www.kbs.co.kr/drama/hwangjiny/

 

HwangPoster

 

Als die kleine Novizin des buddhistischen Klosters einmal einige Frauen beim Tanzen gesehen hat, ist es um sie geschehen, sie will das auch lernen. Immer wieder schleicht sie sich weg, um die anmutigen Bewegungen zu sehen und die faszinierende Musik zu hören. So wird die Chefin der Truppe auf sie aufmerksam und sie erkennt das Talent der Kleinen. Sie sorgt dafür, dass sie das Kloster verlassen kann und in das Gyobang kommen kann.

Das ist das Haus der Kisaeng, der traditionsbewußten Edelkonkubinen, die den Adligen zur Begleitung bei Banquetten zur Verfügung stehen. Sie sind streng ausgebildet in Tanz und Saitenspiel, sie bedienen die Hohen Herren bei Tisch und zerstreuen die Konversation durch Rezitieren bekannter Gedichte.

Hier nun ist die Kleine Jin-yi gelandet, und dort trifft sie sogar auf ihre mittlerweile erblindete Mutter, die sie damals nach der Geburt in den Tempel gab, da eine Konkubine keine anerkannten Kinder zur Welt bringen konnten. Sie ist nach wie vor eine gefeierte Musikerin, doch das Leben im Gyobang möchte sie ihrer Tochter eigentlich ersparen.

Doch Jin-yi geht durch eine harte, gnadenlose Schule, immer wieder wird sie wegen Widerworten oder Aufmüpfigkeit bestraft.

Die Jahre vergehen und sie ist eine wunderschöne junge Frau geworden. Auf sie wird der Sohn eines noblen Ministers aufmerksam und verliebt sich prompt. Natürlich will seine Familie eine standesgemäße Heirat und hat schon eine Frau für ihn ausgesucht, die Tochter des Bürgermeisters. Doch er streubt sich stetig, will bis vor den König gehen und eine Ausnahmegenehmigung erwirken. Als es hart auf hart kommt, kann er seinem Vater nicht widerstehen, auf einem Banquett, wo traditionell die Konkubinen das erste Mal zur Frau werden, soll sie ausgerechnet seinem vater dienlich sein.

Es kommt zum Eklat, doch der Junge kann seine große Liebe nicht erlangen, er zerbricht und wird schwer krank, aus Liebeskummer stirbt er.

Jin-yi wird hart und verbittert, ob ds Verlustes, sie reift zur Berühmtheit heran, ihrer spitzen Zunge und ihres Saitenspiels kann keiner widerstehen.

So wird auch ein Cousin des Königs auf sie aufmerksam, der Kisaengs zum Zeitvertreib benutzt, doch sie läßt ihn rüde abblitzen.

Ganz anders gebiert sich das Verhältnis zum Kulturminister, der junge Adlige Musikkenner wird vom König beauftragt in der Provinz überall koreanisches Kulturgut, wie Lieder und Melodien und Tänze aufzuzeichnen und als ein Archiv für die Nachwelt zu retten. Er ist ein Philanthrop und liebt die kunstfertigkeit und das Talent von Jin-yi, dass er zu einem stillen Verehrer wird.

Mittlerweile gibt es einen Konkurrenzkampf zwischen dem Gyobang der Meisterin und dem der Hauptstadt um die beste Tanzvorführung, ein Wettbewerb soll über die Nachfolgeschaft entscheiden.

Die alte Meisterin ist die einzige, die noch einen berühmten Tanz gelernt hat, den Kranichtanz, den sie nun Jin-yi lehrt. Die andere Chefin lehrt ihrer Meisterschülerin den Messertanz, ihre Spezialität.

Bei einem Banquett erzürnt sich die alte Meisterin über eine Taktlosigkeit der ungebildeten Gäste, dass sie in Ungnade gerät und ins Gefängnis muss. Um ihrer Strafe zu entgehen, begeht sie Selbstmord. Jin-yi wird daraufhin bei dem Wettbewerb derart auf dem Konzept gebracht, dass sie kollabiert. Sie phantasiert und redet wirr, ihre engste Umgebung hat große Angst um ihren Verstand. So wenden sie sich in letzter Not an den Minister, den sie zwar mehrfach enttäuscht und abgewiesen hat, doch als der Minister von ihrer Krankheit hört, holt er sie und flieht mit ihr in die Berge. Der Minister, der seinen Posten ohne Ankündigung für eine Konkubine preisgibt fällt beim König in Ungnade und wird steckbrieflich gesucht. Doch die beiden verleben 3 glückliche Jahre in Einsamkeit und Armut.

Doch als das falsche Gerücht verbreitet wird, dass Jin-yis Mutter im Sterben liege, traut sie sich aus ihrem Versteck und geht in die Falle. Der Minister wird gefangen und gefoltert. Jin-yi versucht mit allen Mitteln und Verbindungen ihn zu retten. Es gelingt ihr vor dem König zu tanzen und ihn zu Tränen zu rühren. Er begnadigt den Minister unter der Auflage, dass sie nur noch Kisaeng sei und der Minister keine Rolle mehr in ihrem Leben spielen dürfe. Sie akzeptiert die Bedingungen.

Sie wendet sich danach nur noch der Kunst zu und sucht nach dem perfekten Tanz. Ihr Talent wird geradezu sprichwörtlich, ihre Gedichte zu Klassikern aus dem 16. Jhdt.

 

Hwang1

Letztes Update ( Saturday, 04 April 2009 )