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Geschrieben von Sascha Klie   
Wednesday, 08 April 2009

The Showdown – Das ultimative Duell

 

OT: 

거칠마루 Geochilmaru

Land: Südkorea 2005
Regie: KIM Jin-seong

 

Drehbuch: KIM Jin-seung
Darsteller: KWON Min-gi, KIM Jim-myeong, SEONG Hong-il, JANG Tae-shik, YOO Ji-hoon, KIM C

Länge: 85 Min.
Ton: Dolby Digital 5.1
Sprachen: Koreanisch, Deutsch
Untertitel: Deutsch
Bildformat: 16:9 anamorph (1,85 : 1)
Extras: Interviews (Regisseur 11 Min., Darsteller 19 Min.), 3 Trailer (je 2 Min.), 4 Deleted Scenes (29 Min. in toto), Outtakes (10 Min.) [die Extras mit dt. UT].
Synchronisation und Untertitel: Die Synchronisation ist akzeptabel, wenn auch zumeist die koreanischen Namen falsch ausgesprochen werden. Es heißt nicht GE-O-SCHILMARU, sondern wird GOTSCHILMARU ausgesprochen. Die Untertitel weichen inhaltlich zum Teil ab.
FSK: ab 16 Jahren
Vertrieb: mcone media cooperation one

 

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Acht Kampfsportler werden in einem Wohnmobil aufs Land gebracht. Sie sind alle Teilnehmer an einem bizarren Wettkampf. Sie sollen einen wählen, der am Ende gegen den 'Geochilmaru' kämpfen darf. Wer sieben Marken sein eigen nennen kann, hat den Endkampf gegen Mr. Unbekannt gewonnen. Alle sind auf einer Internet-Plattform über Kampfsport in Erscheinung getreten und haben die Existenz Geochilmarus geleugnet. Nun kommen acht Meister in ihrer speziellen Ausrichtung zusammen, vom Stuntman bis zur Kindergärtnerin, vom Broker bis zum Hip Hipper. In den verschneiten Bergen von Gangwando beginnen Kickboxer, Kung Fu- und Hapkido-Meister den Herausforderer zu ermittlen. Zwar kommt ihnen immer wieder ein Polizist in die Quere, doch schließlich kommt es zum Entscheidungsgefecht um die Marken, die zusammengelegt eine Botschaft ergeben.

 

Kommentar: Hier kam ein ganz neues Konzept für einen Kampfsportfilm zum Tragen. Regisseur Kim Jin-seung castete echte Kampfsportler für seinen Film. Im Internet schaute er sich nach geeigneten Sportlern um, die ihre spezielle Technik beherrschen. So entstand ein ausgesprochen authentischer Film ohne Stuntmen und Spezialeffekte. Mit nur 195.000 $-Budget im Super-low-budget an nur einen Tag gedreht, spürt man die Echtheit und Präsenz der Laienschauspieler überdeutlich. Der Sänger Kim C bildet als Erzähler der Geschichte den Rahmen der Handlung. Die Internet-Nicknames der Beteiligten wurden übernommen. Es gilt den omminösen Meister herauszufordern, der sich Geochilmaru nennt, ein historischer General aus der Shilla-Epoche der koreanischen Geschichte, dessen Name „Sieger im Kopf“ bedeutet. Und so ist dann auch der Mentalstärkste am Ende der Sieger. Der Regisseur (Jg. 1964) hatte 2002 mit der Komödie „Surprise Party“ sein Debüt vorgelegt, Geochilmaru ist sein zweiter Film. Mittlerweile drehte er 2007 mit „11th Mother“ auch ein Drama.

 

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Fazit: Überzeugendes Konzept um einen Wettstreit, der eine neue Herangehensweise an Kampfsportfilme eröffnet. Hier stehen die Kampfstile im Vordergrund, es geht nicht um Rache oder Vergeltung.

 

(Dank an 3L und ascot elite für die Bereitstellung der Besprechungs-DVD)

 

 

Letztes Update ( Thursday, 09 April 2009 )