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Kim Ki-duk siegt in Venedig
Geschrieben von Sascha Klie   
Sunday, 09 September 2012

Ein großer Tag für koreas Regisseur Kim Ki-duk. Sein Wettbewerbsfilm bei der diesjährigen Bienale in Venedig wurde am Sonntag-Abend mit dem Goldenen Löwen ausgezeichnet. "Pietà" wurde von der Jury ausgewählt und bescherrte Kim einen weiteren internationalen Filmpreis. Auf der Bühne sang er -wie schon im Vorfeld angekündigt - das koreanische Lied "Arirang" (auch Titel seines letzten Filmes).

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Korea im Cannes-Wettbewerb
Geschrieben von Sascha Klie   
Wednesday, 16 May 2012

Bei den 65. Internationalen Filmfestspielen an der französichen Cote d'azure in Cannes sind in diesem Jahr zwei koreanische Filme im Wettbewerb für die Goldene Palme eingeladen worden. Die beiden bekannten Namensvetter Im Sang-soo und Hong Sangsoo präsentieren ihre neuesten Werke. Regisseur Im bringt "The Taste of Money" (Don-ui Mat) und sein Kollege Hong "In Another Country" (Dareun Nara-esuh).

Im's Film beleuchtet eine Affäre in einem Chaebol-Betrieb und den Umgang mit ausländischen Hausangestellten, welches zur Zeit in Korea ein heißes Eisen ist.

Ein typischer Hong Sangsoo ist der andere Streifen, wo drei Frauen (u.a. Isabelle Huppert) ihre Probleme mit Männerbeziehungen haben.

Die Festspiele laufen vom 16.-27. Mai 2012.

 
Kinostart für "Treeless Mountain"
Geschrieben von Sascha Klie   
Wednesday, 29 February 2012

Am 1. März hat der koreanische Spielfilm "Treeless Mountain" von So-Yong Kim bundesweiten Kinostart. Der bereits 2008 inszenierte feinfühlige Spielfilm zeigt das Schicksal zweier kleiner Schwestern, die von ihrer Mutter zur Tante angeschoben werden, weil die Mutter so besser Geld verdienen will. Die Tante kümmert sich aber nicht um die heranwachsenden Mädchen, die schließlich selbstständig ihr Schicksal in die Hand nehmen. Eine sehr gut erzählte Geschichte über den Leistungsdruck alleinerziehender Mütter, die sich mangels sozialer Auffanginstitutionen in Korea in ländlicher Gegend ausdrückt. Die Kinder aus der Großstadt müssen sich umstellen, ihre Großmutter gibt ihnen schließlich Halt. Die jungen Mädchen werden hier ernst genommen und in ihrem einfachen Spiel von der unaufdringlichen Kamera unterstützt.

Ein Lob an den Verleih 'peripher', sich dieser kleinen Perle angenommen zu haben.

Seit einigen Wochen bereits läuft in einigen Kopien Kim Ki-duks letztes Werk "Arirang", in dem er als Eremit zurückgezogen in den Bergen als Alleinunterhalter eine Abrechnung mit der Filmwirtschaft inszeniert.

 
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